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Methodenkonzept

Methodenkonzept der Gesamtschule Halle (Westf.)

Der Unterricht der Gesamtschule Halle (Westf.) verfolgt das Ziel, allen Schülerinnen und Schülern Verantwortung für ihr Lernen zu übertragen und Lernarrangements bereitzuhalten für ein eigentätiges, erfahrungsabhängiges und lebensrelevantes Lernen (kurz Methodenkonzept).

Hierfür ist es notwendig, den Einzelnen genauso ganzheitlich anzunehmen und in den Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens zu stellen wie die gesamte Lerngruppe. Zentral für die Gesamtschule Halle (Westf.) ist deshalb die Intention, Schülerinnen und Schüler für sich sowie gemeinsam in der Lerngruppe zum selbst- und sozialverantwortlichen Lernen zu aktivieren.

Aus diesem Grund hat die Gesamtschule Halle (Westf.) die Unterrichtsstrategie „Think-Pair-Share“ als zentrales Lernarrangement festgelegt, welches den Schülerinnen und Schülern einen verbindlichen organisatorischen Rahmen gibt, in dem sie Zeit und Raum für individuelle Sicherheit und Verantwortung im Lernen erleben. Daher sind die Unterrichtsstunden (oft) so aufgebaut, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst die Gelegenheit haben, einen Sachverhalt alleine zu durchdringen.

Dabei nutzen sie ihre individuellen Fähigkeiten und Zugänge, um zu Ergebnissen zu gelangen. Diese werden anschließend mit einem Lernpartner ausgetauscht und so vertieft. Als Abschluss folgt dann die Bearbeitung in einer Kleingruppe oder das Vorstellen im Plenum. Ein Unterrichtsgegenstand wird so auf verschiedene Weise bearbeitet und verstanden. Das gegenseitige Erklären vertieft die Einsichten und festigt das Gelernte.

Begleitet wird dieses Unterrichtsarrangement durch verschiedene Methoden aus den drei Bereichen Informationsgewinnung, Informationsverarbeitung und Informationsweitergabe. Verschiedene Fächer haben die Verantwortung die Methoden im Laufe des 5. Schuljahres einzuführen bzw. zu wiederholen und im 6. Schuljahr zu festigen. Die Einführung einer Methode wird im Lernbegleiter auf zwei Übersichtsseiten dokumentiert:

 

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Unser zentrales Lernarrangement ist das ICHDUWIR-Prinzip

Erarbeitung, Austausch und Präsentation von Lerninhalten in drei Stufen:

Diese Methoden helfen mir beim erfolgreichen Lernen

Mindmap


Eine Technik zum visuellen Darstellen eines Themengebietes. Ein zentraler Begriff steht in der Mitte und wird durch weitere Äste und Zweige ergänzt.

Lernkartei


Auf die Vorderseite einer Karte wird ein Begriff geschrieben, auf der Rückseite ist die jeweilige Erklärung formuliert.

Placemat


Einen Auftrag in drei Schritten mit einem „Platzdeckchen“ bearbeiten:

  • Nachdenken und schreiben in das eigene Segment.
  • Stummes Vergleichen durch Lesen anderer Gedanken; Rückfragen bei Verständnisproblemen.
  • In der Gruppe entscheiden, welcher Gedanke am geeignetsten erscheint; dieser wird in der Mitte notiert.

Lerntempoduett


Eine Aufgabe wird in eigenem Tempo erarbeitet. Anschließend erfolgt ein Austausch mit einem Partner, der in ähnlichem Tempo gearbeitet hat. So hat jeder die Chance, im eigenen Tempo und eigener Gründlichkeit zu arbeiten.

Sinnerfassendes Lesen


Lesen und verstehen von Textinhalten mithilfe der 6 Schritt-Lesemethode.

Plakaterstellung


Visuelle Darstellung eines Themas und dessen Zusammenhänge anhand vorgegebener Kriterien.

Markieren und Strukturieren


Nach dem Lesen eines Textes werden Schlüsselbegriffe mit einem Textmarker markiert. Im Anschluss wird der Text in sinnhafte Abschnitte strukturiert.

Plakatpräsentation


Vorstellen eines angefertigten Plakats nach vorgegebenen Kriterien.

Spicker erstellen


Nach dem Sammeln wichtiger Aspekte zu einem Thema werden Stichpunkte oder Kurzsätze auf einen kleinen Zettel geschrieben, um bei einem Vortrag frei präsentieren zu können.

Arbeiten mit Nachschlagewerken


Lexika, Atlanten, Bestimmungsbücher werden aktiv unter Zuhilfenahme ihres spezifischen Aufbaus genutzt. Mit Registern, Zahlen und Abkürzungen wird effektiv gearbeitet.

Kurzvortrag halten


Strukturiertes Vorstellen eines ausgewählten Themas vor der Klasse. Dies kann durch Bilder unterstützt werden.

Mappengestaltung


Eine Mappe wird nach vereinbarten Kriterien (siehe Kriterienblatt auf der Innenseite des Mappendeckels) geführt.